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Mar 3, 2026

Entscheidung in letzter Sekunde!

In einer starken Darbietung der 49ers verschenken sie eine bis zu 14 Punkte große Führung, sodass eine Entscheidung in der letzten Sekunde von Leo Hampl nötig war, um den Sieg noch zu retten.

Im ersten Viertel starten die 49ers heiß in die Partie, Carlo Meyer allein steuert 11 Punkte in 6 Minuten bei. Auf Westersteder Seite läuft aber auch Colin Schröder heiß, mit 10 Punkten seinerseits. Das Viertel ist sehr offensiv betont, wobei die 49ers vor allem hinter der 3er Linie und die Gäste davor ihre Punkte machen. Westerstede zeigt sich untypisch unsicher mit dem Ball, das Team mit den zweit niedrigsten Ballverlusten der Liga gibt den Ball allein im ersten Viertel 8 mal ab und verliert den Ball insgesamt 22 mal.

49ers geben Gas

Im zweiten Abschnitt bleiben die 49ers auf dem Gaspedal, doch die Gäste können nicht mithalten. Der Fokus von Westerstede geht hinter die 3er Linie, doch ohne Erfolg, 0/8 ist die ernüchternde Bilanz. Dementsprechend groß ist die Diskrepanz der beiden Teams auf der Anzeigetafel. Mit 23:9 im zweiten Abschnitt und einer 14 Punkte Führung für die 49ers gehen beide Teams in die Halbzeitpause.

Einbruch an der 3er Linie

Nach der Unterbrechung brechen die 49ers offensiv ein. Die 3er fallen nicht. Aus 9 Versuchen geht kein einziger durchs Netz. Bei den Gästen hingegen läuft es, zwar auch nicht besonders, mit 2/7 hinter der 3er Linie, doch kriegen sie ihren Fokus, wie im ersten Viertel, wieder auf ihre Züge zum Korb gelegt. Dort können sie hochprozentig ihre Versuche verwandeln und so aus der 14 Punkte Führung der 49ers eine 5 Punkte Führung machen.

Ein emotionales Ende

Im 4. Viertel fangen sich die 49er erneut etwas, doch die Gäste machen das Spiel so knapp, dass ein Ballbesitz den Sieg entscheiden kann. In der letzten Minute geht es hin und her, nachdem Thure Peters einen 3er getroffen hat und Westerstede ebenso, wird er gefoult und kommt an die Freiwurflinie, doch trifft nur einen seiner beiden Würfe. Die Gäste haben 16 Sekunden Zeit, einen 3er für den Sieg oder 2er zum Ausgleich zu treffen. Doch beim Wurf wird Beni Fungula gefoult und macht beide seiner Freiwürfe, mit noch 3,6 Sekunden auf der Uhr. Nach einem Timeout geht der Einwurf an Ben Faatz, welcher ein Hand-Off antäuscht und dann zum Korb zieht, doch sein Wurf geht zu weit. Glücklicherweise findet Leo Hampl den Ball, welcher mit Ertönen des Buzzers den Ball loslässt und trifft.

Abstiegskampf noch lange nicht gewonnen

Ein emotionales Ende zu einem sehr guten Auftritt der 49ers. Mit diesem Sieg stehen sie punktgleich mit Iserlohn und Rhöndorf, doch bleiben auf dem 13. Tabellenplatz, da sie keinen der direkten Vergleiche für sich entscheiden konnten.

Umso wichtiger ist das Selbstbewusstsein, was die 49ers für die letzten Spiele tanken konnten, mindestens zwei dieser vier Spiele müssen sie gewinnen, um sich sicher vor dem Abstieg zu retten.

Am kommenden Wochenende treffen die 49ers auf die Rostock Seawolves II, ein Sieg ist ein Muss.

Felix Rothe

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