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Jan 28, 2026

Eine knirschende Partie doch am Ende setzen sich die 49ers durch

In einem sehr defensivlastigen Spiel konnten sich die 49ers durch eine starke Schlussphase abheben und so mit dem 59:56-Sieg dem Tabellennachbarn Iserlohn gleichziehen.

Die erste Hälfte des Spiels verlief für Coach Tomic dennoch enttäuschend. Viele vergebene einfache Chancen, eine schlechte Quote aus dem Feld und eine löchrige Defense brachten ihn zu einer sichtlich frustrierten Ansage an die Mannschaft zur Halbzeitpause.

Trotz der knappen 3-Punkte-Führung war auch der Coach der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, unzufrieden. Sein Team habe zu langsam gespielt und sich von den 49ers kontrollieren lassen. Dazu kommt, dass seine Drei-Punkte-Schützen kein Licht gesehen haben: Luca Michels und Daniel Zacek gehen im gesamten Spiel 1 aus 18 von hinter der Drei-Punkte-Linie. Ihnen fehlte sowohl ein guter Point Guard wie Glynn Hubbard III als auch ein guter 3er-Schütze wie Jordan Iloanya.

In der zweiten Hälfte haben wir energischer und entschlossener den Weg zum Korb gesucht. […] Von der Seite her kann ich nur meine Jungs loben, wie sie in der zweiten Halbzeit gekämpft haben“, gibt Coach Tomic preis. gibt Coach Tomic preis.

Entschieden hat sich das Spiel erst in den letzten vier Minuten durch ihren Star-Center Tyson Leitao, der mit seinem fünften Foul das Spiel verlassen musste.

„Man hat gesehen, wie wichtig er für uns ist. Im letzten Viertel hat er uns mit Offensivrebounds, einfachen Korblegern und Freiwürfen nach vorne gebracht. Und dann hat er im letzten Viertel acht Punkte erzielt.

Als wir ihn verloren haben, haben wir auch ein weiteres Ziel in der Offensive verloren. Und dann ging es im Grunde nur noch um Heldentaten.“ Das teilte Coach Prostran nach dem Spiel mit.
Laut Tomic war das Teil des Spielplans: „Wir haben die ganze Zeit seine Fouls verfolgt und dann explizit auf ihn gespielt, um ihn unter Druck zu setzen – unter dem Korb. Das hat ganz gut geklappt.“

Eine Minute vor Schluss sichert Jenö Pildner so für die 49ers mit einem 3er die Führung. Danach hatte Iserlohn noch zwei gute Chancen hinter der 3er Linie, konnte diese allerdings nicht verwandeln.

Somit können die 49ers die Abstiegsränge leider noch nicht ganz verlassen, da die Kangaroos den direkten Vergleich mit einer besseren Punktedifferenz gewinnen. Nächste Woche wartet jedoch ein einfaches Spiel auf die 49ers gegen die letztplatzierten Rasta Vechta. Für die Iserlohner wird es dagegen deutlich schwerer gegen die sechstplatzierten Oldenburger. Mit einem Sieg können die 49ers also höchstwahrscheinlich die Abstiegsränge verlassen.

Felix Rothe

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