Das erste Viertel sah nicht gut aus für die 49ers, 24:13 stand es nach den ersten 10 Minuten. Bis zu 16 Punkte lagen die Gastgeber in Führung. Eine Wiederholung des Hinspiels scheint sich anzubahnen. Das zweite Viertel gibt jedoch Hoffnung, mit 3 Punkten können die 49ers den Abschnitt für sich entscheiden und so mit nur 8 Punkten in die Halbzeitpause gehen.
Erste Hälfte zeigt gute Ansätze
Ausschlaggebend war das Umstellen auf eine Zonen Verteidigung zu Ende des ersten Viertels, die Präsenz von Benjamin Uzoma in der Zone und die Aktionen von Quashawn Lane zum Korb haben die Mann-Mann Verteidigung überwältigt. Eine dazu starke Quote hinter der 3er Linie zu Beginn des Spiels ließ auch im weiteren Verlauf nach. Hingegen war die Effizienz für die 49ers erneut ein Problem, im ersten Viertel alleine verwandeln sie nur 27% ihrer Versuche. Die zweite Halbzeit lässt also noch viel Raum, um für die Essener gefährlich zu werden.
Das Comeback mit bitterem Ende
Im 3. Viertel allerdings noch nicht, der Rückstand vergrößert sich sogar leicht auf 11 Punkte. So muss im 4. Viertel alles herausgeholt werden. Innerhalb von 5 Minuten schrumpft der Abstand auf nur 3 Punkte, das Spiel wird in nur einem Angriff drehbar. Eine Minute vor Schluss gelingt der Anschluss dann endlich, nach einem Steal von Leo Hampl und dem Finish von Lukas Wagner trennt die Teams nur noch ein Punkt voneinander. Die 49ers haben 2 Chancen, dies zu nutzen, erst mit einem 3er von Jenö Pildner, welcher leider nicht in den Ring geht, und danach erneut, aber mit einem 3 Punkte Abstand, um eine Overtime zu forcieren, doch Lukas Wagner konnte diesen schwierigen Wurf leider auch nicht verwerten.
Aussicht für die 49ers
So müssen sich die 49ers mit einer bitteren Niederlage zufriedengeben. Sichtlich zur Frustration von Carlo Meyer, welcher mit 25 Punkten und einer Quote von 58,3% alles Erdenkliche beisteuerte, um dem Team diese Chance zu ermöglichen, doch am Ende fehlte das kleine bisschen Genauigkeit, um einem so starken Team wie die Miners einen Sieg zu stehlen. So rutschen die 49ers erneut auf den 13. Platz der Tabelle ab und müssen in den nächsten Spielen 5 Spielen 3 gewinnen um sicher dem Abstieg zu entgehen, wobei die verlorene Punktedifferenz zwischen den 49ers und Iserlohn, sowie Rhöndorf, ein großer Faktor ist.