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Mar 19, 2026

TKS zu Gast in Wedel

Nichts zu verlieren aber viel zu beweisen

Für die TKS 49ers beginnt am kommenden Samstag die Abschiedstour aus der ProB. Nach der schmerzlichen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die Tempel Shooters Neustadt steht der Abstieg für die Mannschaft von Coach Drazan Tomic fest. Doch wer glaubt, dass die 49ers die Saison nun austrudeln lassen, der irrt: Zum vorletzten Spieltag reisen die Brandenburger zum SC Rist Wedel, um noch einmal ihr wahres Gesicht zu zeigen. Tip-Off ist um 19 Uhr.

Wenn am kommenden Samstag um 19:00 Uhr der Tip-off in der Sporthalle am Steinberg erfolgt, begegnen sich zwei echte Urgesteine der ProB unter völlig verschiedenen Vorzeichen. Während für die TKS 49ers nach der bitteren Heimniederlage gegen Neustadt der Gang in die Regionalliga feststeht, kämpft der gastgebende SC Rist Wedel als Tabellenachter noch mit Hochdruck um den Einzug in die Playoffs. Die 49ers wollen diese Situation nutzen, um ohne den Ballast des Abstiegskampfes befreit aufzuspielen und als geschlossene Einheit zu zeigen, welche Qualität eigentlich in diesem Team steckt. Es gilt, in den verbleibenden zwei Partien der Saison noch einmal alles reinzuwerfen und den favorisierten Gastgebern das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf der Verteidigung gegen Niklas Krause liegen, der mit 15 Punkten und 4,3 Assists pro Spiel nicht nur Topscorer ist, sondern auch das Tempo der Wedeler maßgeblich kontrolliert. Unterstützt wird er dabei von Janne Müller, der auf 12,6 Zähler kommt, sowie dem US-Amerikaner Lincoln James Rosebush, der mit 11,9 Punkten und starken 7,7 Rebounds eine dominante Präsenz unter den Körben darstellt. Da beide Mannschaften traditionell über eine hohe Intensität und eine geschlossene Teamleistung kommen, dürfen sich die Zuschauer auf einen spannungsgeladenen Basketballabend freuen, an dem die 49ers mit Stolz und Leidenschaft dagegenhalten werden. Es ist die Chance für die Mannschaft, sich mit erhobenem Haupt zu präsentieren und den mitgereisten Fans ein hoch-intensives Spiel zu liefern.

Jordan Müller, Richard Seinmetz

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