
Durch einen Sieg zu Hause können die 49ers mit den Tabellennachbarn aus Iserlohn gleichziehen und so den Abstiegsrang noch nicht ganz verlassen, wären allerdings nur noch einen Sieg davon entfernt.
Im Hinspiel konnten die 49ers ihren ersten Saisonsieg einfahren und so ihrem bis dahin sieglosen Start ein Ende setzen. Schlüssel war hierbei zum einen die effiziente Wurfeinlage von Lukas Wagner mit 22 Punkten, bei einer Trefferquote von 64% aus dem Feld, zum anderen die überlegene Physis innerhalb der Zone von Leo Hampl, dem kein Gegenspieler standhalten konnte. So wurde das Feld frei, in dem er die Aufmerksamkeit der Defense auf sich zog.
Seit diesem Spiel haben sich die 49ers deutlich weiterentwickelt und sogar den zu diesem Zeitpunkt Tabellen dritten Schwelm im Hin- und Rückspiel geschlagen. In ihren letzten vier Spielen fuhren sie deswegen drei Siege ein, was sie mit viel Momentum und Selbstvertrauen in die Halle treten lässt.
Rhöndorf wird dies ebenso tun können. Sie haben zwar nur zwei aus ihren letzten vier Spielen gewonnen, wobei sie gegen die beiden Top-Mannschaften aus Bernau und Neustadt überzeugen konnten, aber gegen das Tabellenschlusslicht Vechta nicht. Allerdings war ihr letztes Spiel gegen Neustadt, weswegen sie die Niederlage gegen Vechta als Ausrutscher abstempeln können, dennoch zeigt dies, dass sie verwundbar sind.
Abhängig sind die Gäste hierbei sehr von der Performance ihrer Stars, Jorge Sanchez und Juhwan Harris-Dyson, bei einer unterdurchschnittlichen Performance oder ohne einen von beiden, sind sie deutlich verwundbarer. Bislang ist davon auszugehen, dass allerdings beide spielbereit sind.
Bei den 49ers ist der Kader ebenso komplett, mit der Ausnahme von Jakob Soyke, für welchen auch noch keine Rückkehr benannt werden kann.